Für alle Unternehmen und für alle Privatpersonen, die feiern möchten. Wir sammeln an dieser Stelle die Fakten zu Berlin und erklären, was aktuell im Zusammenhang mit der Coronakrise gilt. Was müssen Unternehmen beachten, die ihr Jubiläum feiern möchten? Geht das in Zeiten von COVID-19?

Berlin und Corona, was gilt in der Stadt?

Schrittweise Lockerungen in Berlin: Der Berliner Senat setzt seinen schrittweisen Lockerungskurs bei den Corona-Beschränkungen fort. Seit Samstag, 27. Juni 2020, fallen die seit Monaten bestehenden und zwischenzeitlich bereits etwas gelockerten Kontaktbeschränkungen für Privatpersonen komplett weg.

Veranstaltungen in Berlin sind wieder erlaubt

Der Berliner Senat einigte sich auf einen Stufenplan. Dieser macht auch größere Veranstaltungen wieder möglich. Das sind zum Beispiel kulturelle Events, Messen, Spezialmärkte, Sportveranstaltungen, geschäftliche Meetings oder gewerbliche Freizeitangebote.

Wie viele Teilnehmer sind pro Veranstaltung in geschlossenen Räumen erlaubt?

Wir werden weiterhin alle vorgeschriebenen und freiwilligen Maßnahmen ergreifen

In Berlin sind bis 31. Juli in geschlossenen Räumen bis zu 300 Teilnehmer erlaubt.
ab 1. August bis zu 500 Teilnehmer
ab 1. September bis zu 750 Teilnehmer
ab 1. Oktober bis zu 1000 Teilnehmer.

Wie viele Teilnehmer sind pro Veranstaltung unter freiem Himmel erlaubt?

Laut Plan des Berliner Senats dürfen Veranstaltungen im Freien bis zum 1. September maximal 1000 und danach bis zu 5000 Teilnehmer umfassen.
Die genannten Obergrenzen gelten laut Senat genauso für private und familiäre Veranstaltungen. Aber nicht für Demonstrationen oder Gottesdienste. Die Zahlen dazu wurden bereits gelockert. Was nach wie vor verboten ist: Gesang. Hier haben die Ereignisse der zurückliegenden Wochen gezeigt, dass die Ansteckungsgefahr unter Corona-Bedingungen zu hoch ist.

Maskenpflicht – gibt es etwas Neues?

Es wird zum ersten Mal seit Ausbruch von COVID 19 und der eingesetzten Maskenpflicht kontrolliert. Das war bisher in Berlin nicht der Fall. Inzwischen hat sich sogar die BVG, für alle Nicht-Berliner: Das sind die Berliner Verkehrsbetriebe, dazu entschlossen, zu kontrollieren. Wer ohne Maske U-Bahn, Bus oder Tram fährt, muss mit einer Strafe rechnen. Fahrgäste, die in Bus und Bahn ohne Maske unterwegs sind, müssen seit dem 27. Juni 2020 zwischen 50 und 500 Euro Bußgeld zahlen.

AHA-Regeln gelten nach wie vor in Berlin

Dahinter stecken Abstand, Hygiene und Atemschutz. Mehr zu den Abstands und Hygiene-Regeln in Berlin finden Sie hier.
Abstand: Der Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Menschen muss weiter eingehalten werden. Aber es gibt in diesem Punkt Ausnahmen: Das sind die Bereiche Gesundheitsversorgung und Pflege, genauso gelten diese Ausnahmen für die Abstandsgebote in den Kitas und Schulen, beim Friseur oder wegen räumlicher Enge etwa in Bussen, Bahnen oder Autos.

Hygiene: Häufiges und gründliches Händewaschen ist nicht ausführlich erwähnt, gilt aber weiterhin, um mögliche Schmierinfektionen zu vermeiden.

Atemschutz: Dahinter steckt die obligate Maskenpflicht.

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