Keine Plastik-Trinkhalme in unseren Drinks und Cocktails

Keine Plastik-Trinkhalme in unseren Drinks und Cocktails

Keine Plastik-Trinkhalme: Allein in der EU werden Schätzungen zufolge jedes Jahr mehr als 36 Milliarden Plastikhalme nach einmaligem Gebrauch weggeworfen. Das ist viel zuviel. Was wir sagen möchten: Es ist höchste Zeit, Plastikmüll zu vermeiden. Wir machen dies bereits seit dem Sommer und nutzen für unsere Drinks und Cocktails keine Plastik-Trinkhalme mehr.

Die Zahlen zu Plastikmüll schwanken, sicher ist aber: Sie sind definitiv zu hoch. Vorsichtige Schätzungen gehen von 8 Millionen Tonnen aus. Die Rede ist von Kunststoff, der ins Meer gelangt und dort die Lebewesen vergiftet und sich in einen gefährlichen Kreislauf einreiht. 8 Millionen Tonnen sind nicht die Menge, um die es absolut geht, sondern das Plastik, was Jahr für Jahr in die Meere gelangt.
Nur damit das Bild stimmt: Ein vollbeladener 40 Tonner, lädt rund 25 Tonnen. Damit landen rund 320.000 LKW-Ladungen Kunststoffabfälle jährlich in den Ozeanen der Welt. Dieser Abfall zerstört Ökosysteme und gefährdet das Leben der Meerestiere auf der ganzen Welt. Direkt und indirekt. Geschätzt sterben 100.000 Meerestiere im Jahr, weil sie sich in Abfall verfangen haben.

Die EU möchte Abfälle im Meer stark reduzieren. Dazu regt sie Verbote vieler Einwegprodukte aus Plastik, die am häufigsten an den Stränden gefunden werden, an. Deutschland erreicht mit 37,4 Kilogramm Plastikverpackungsabfall pro Kopf und Jahr zwar nicht die 60 Kilo von Irland (Zahlen von 2015), liegt aber trotzdem zu hoch. Zumal sich die Angaben auf Plastiktüten, die besagen, sie seien recyclebar, in der Praxis nicht realisieren lassen. Selbst wenn sie in der Biotonne entsorgt würden, müssten sie auch bei hocheffektiven Thermokompostverfahren aussortiert werden, da sie nicht im Ansatz in den üblichen Zeiten verrotten.

Inseln aus Müll und Plastik
Inseln aus Müll und Plastik sind in unseren Meeren längst zur Realität geworden. 1.600.000 Quadratkilometer groß und damit viermal die Fläche Deutschlands nimmt der Great Pacific Garbage Patch ein. (Scientific Reports: Lebreton et al., 2018)

Keine Plastik-Trinkhalme in unseren Drinks und Cocktails

Wir verzichten seit dem Sommer, der Umwelt zuliebe: Keine Plastik-Trinkhalme in unseren Drinks und Cocktails

Zur Realität neben dem Plastik in der Gastronomie zählen Tonnen von Plastik in jedem Supermarkt und Discounter. Kaum ein Stück Obst, das ohne Plastikschale oder Tüte den Laden verlässt. Verpackung, die nach dem Einkauf ohne Verwendung weggeschmissen wird. Das ist der Preis des schnellen und günstigen Handels mit Lebensmitteln. Der reale Preis, den diese Verpackungen und die Plastikflut auslösen, liegt höher. Denn Wale mit Plastikkapseln im Magen und Mikroplastik im Fett der Fische gehören mit ihren Folgen leider genauso zu Realität. Im Fischstäbchen landen diese Krankmacher, die nie zum Verzehr geplant waren, auf unseren eigenen Tellern.

Keine Plastik-Trinkhalme in unseren Drinks und Cocktails
Unsere Alternativen für die Plastik- Trinkhalme sind aus Stroh. Natürlich, charmant und nachhaltig. Wer sie nach dem einmaligen Gebrauch wegwerfen möchte, weiß, dass sie sich in den natürlichen Kreislauf einsortieren, ohne Schaden zu hinterlassen.

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